Lektion 8: Die böse EU

Kommen wir nun zur ausführlichen Behandlung des Themas ‚Europäische Union‘, welche ich bereits in Lektion 2 und Lektion 5 vorausgeschickt hatte. Die EU ist bekanntlich das seit Jahren alles dominierende Thema in den Medien und es vergeht kein Tag, an dem es nicht um „die Krise“ und gleichzeitig um die „Vorzüge“ dieses politischen Systems geht. Hört sich doch jetzt schon bescheuert an, oder?! (*lach*)

Wichtig ist, ich habe es ja fett markiert, es handelt sich bei der ‚Europäischen Union‘ nicht um ‚Europa‘, sondern um ein politisches System!!! Diese Differenzierung ist fundamental, da uns unsere Diktatoren „Volksvertreter“ immer wieder weismachen, dass dies ein und dasselbe ist, und wir die ‚EU‘-Ideologie deswegen gefälligst zu akzeptieren haben. Sonst droht warnt uns Frau Merkel, dass der Euro/ die EU „eine Frage von Krieg und Frieden“ ist. Europa könne ohne die EU mit ihrem Euro also nicht friedlich existieren, so die Botschaft.

Jedoch gibt es die EU, in ihrer heutigen Form, erst seit den Maastricht-Verträgen von 1993. Seit 2009 ist zudem der ‚Vertrag von Lissabon‘ in Kraft, der die Mitgliedsstaaten politisch nochmals enger bindet. Die EU-Vorläufer waren die ‚Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl‘ (EGKS) 1951, die ‚Europäische Wirtschaftsgemeinschaft‘ (EWG) 1957 bzw. die ‚Europäische Gemeinschaft‘ (EG). Der springende Punkt hier ist, vor 1993 waren die einzelnen Länder noch relativ unabhängig und es gab TROTZDEM Frieden und eine stabile „gemeinsame“ wirtschaftliche Entwicklung.

Da drängen sich Fragen auf: Warum diese ständige Paranoia, wir bräuchten noch mehr EU und überhaupt keinen Nationalstaat mehr? Warum nicht wieder die alten politischen Strukturen des „Europa der Vaterländer“, in der „nur“ die Wirtschaft gemeinsam gestaltet wird, die Europäer sich aber trotzdem zusammengehörig und verbunden fühlen?

Die Antwort ist wieder so trivial wie einleuchtend, wenn ihr die bisherigen Lektionen verstanden habt: Es geht einzig um die Erweiterung von Macht, bis zu dem Punkt, an dem man seine eigene Persönlichkeit und Würde quasi selbst verleugnet. Wir sollen denken, wir wären der Welt ohne die „EU-Partei“ hilflos ausgeliefert, wie ich bereits in Lektion 2 angeschnitten habe. Ständig wird in den Medien von Krisen schwadroniert, die jedoch bislang maximal die Menschen in Griechenland erreicht. Dahin fließen angeblich auch die unzähligen Hunderte von Milliarden an Steuergeldern (bereits Billionen?) und trotzdem ist keine Besserung in Sicht. Informiert man sich abseits der Staatsmedien, erfährt man, dass das Geld zum größten Teil auf die Konten der Banken fließt und mit dem kleineren Teil der Kohle der Staatsbetrieb (das Beamtentum) aufrechterhalten wird. Wo da den Menschen geholfen wird, erschließt sich mir nicht und man sieht es eigentlich auch nicht, wenn man die arme und wütende Bevölkerung so in den Nachrichten sieht.

Auf gut Deutsch gesagt, werden wir systematisch beschissen und man schlägt mehrere Fliegen mit einer Klatsche:

1) Mit der veranstalteten Paranoia lässt sich die „begrenzte“ Macht des Nationalstaates auf die ungezügelte Ebene der EU übertragen.

2) Das Geld der „arbeitenden Masse“ landet auf den Konten der parasitären „politischen Klasse“, an deren Rattenschwanz der internationale Finanz- und Bankensektor hängt (naja, eigentlich umgekehrt). Es findet ein höchst krimineller Transfer des Volksvermögens von unten nach oben statt, den die Europäer irgendwann nicht mehr bezahlen können.

3) Die Völker Europas werden gegeneinander aufgehetzt und die Politiker werden schön aus der Schusslinie genommen: Die Deutschen denken dank der BILD-Zeitung: „Die blöden Griechen nehmen unser Geld“. Die Griechen, die von diesem Geld nichts sehen; stattdessen das Geschwätz von Frau Merkel ertragen müssen, dass sie sich zu Tode sparen sollen, entwickeln ihrerseits eine zunehmende Abneigung gegenüber Deutschland. Das nimmt dann solche Ausmaße an, dass die griechischen Zeitungen gegen das nicht-existente „Vierte Reich“ Deutschlands hetzen.

Will man ihnen diese Wut übel nehmen? Ich nicht, sie wird jedoch auf die falschen gelenkt. Es gilt deshalb wie bei den Begriffen ‚Europa‘ und der ‚EU‘ auch hier zwischen dem griechischen/ deutschen Volk einerseits und der griechischen/ deutschen Regierung andererseits zu unterscheiden. Merke: Die Politiker handeln nicht im Namen ihrer Völker, sondern sind anderen Herren hörig. Das Geschwätz von einem „gemeinsamen Europa“ durch die aktuelle Politik, dient deswegen nur der Volksverarschung und der schrittweisen Machtausdehnung der Wirtschafts- und Polit-Eliten.

Schaut euch an, was Finanzminister Schäuble uns zu sagen hat:

Anfangs fabuliert er in verquaster Sprache davon, dass der Nationalstaat immer unwichtiger wird, was jedoch kein Naturereignis ist, sondern von den Politikern und deren Herren so gewollt. Entscheidend ist der letzte Satz (ab Min. 0:30): „Weil wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten Veränderungen durchzusetzen größer.“ Wie wir sehen, ist den Politikern nichts lieber, als die nicht vorhandene, herbeigeredete Krise!

Abschließend noch ein weiterer Augenöffner, der uns Menschen alle wütend machen sollte. Der griechische Staat braucht unser Geld überhaupt nicht, er sitzt auf riesigen Erdgasvorkommen, mit denen er seine Schulden locker pulverisieren könnte. Und dies wissen alle Parasiten:

Griechenland-Erdgas 1

Griechenland-Erdgas 2

Viel Spaß beim „Erkennen“!

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