Lektion 2: Freiheit vs. Sicherheit

Wir haben jetzt gelernt, dass Politiker nichts weiter als machtgierige Menschen sind, die über Leichen gehen würden. Denn es ist doch einleuchtend: Je mehr Leute um die Macht konkurrieren, umso gewiefter, zynischer und nicht zuletzt skrupelloser müssen diese werden. Wer das nicht glaubt, ist wirklich naiv und bei einem Blick in die „Kellerleichen“ der Politiker würde uns der Magen bestimmt dreimal umdrehen.

Wir haben aber dennoch festgehalten, dass es so etwas wie ‚Politik‘ braucht, die ein Mindestmaß an Regeln (Gesetze) aufstellt, da sich sonst für uns ein Sicherheitsrisiko ergeben könnte. Das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit kann also als ein ‚Spannungsverhältnis‘ charakterisiert werden: Gesetze, die uns bekanntermaßen einschränken, sollen ja immer unserer größtmöglichen Sicherheit dienen.

„Wieviel Freiheit bin ich bereit für meine Sicherheit aufzugeben?“, ist deshalb eine der Fragen, die sich jeder stellen sollte!!!

Wenn man sich dann heute so anschaut, wie viele Gesetze es gibt und wie aufgeblasen der ganze Politikbetrieb ist (Stichwort: Bürokratiemonster Europäische Union), darf man doch mal fragen, was denn unsere Freiheit eigentlich so massiv bedroht. Und was suggeriert uns die „Vierte Gewalt“ des Staates (die Medien) tagtäglich? Krise, Krise und nochmal Krise, Terrorgefahr sowie neuerdings Rechtsradikalismus, „der in der Mitte der Gesellschaft angekommen“ ist! Das ist auf jeden Fall ne Menge Holz.

Wir sollten uns nach Meinung der politischen Klasse also täglich sagen: „Wir stehen am Abgrund. Bitte, liebe Psychopathen Volksvertreter in Berlin und Brüssel, schränkt meine Freiheit weiter ein, damit ich den morgigen Tag noch überstehe.“ Denn nur diese Bedrohungen legitimieren letztlich die unglaubliche Machtkonzentration in der ‚Europäischen Union‘ (EU); wie Ex-Bundespräsident Roman Herzog bestätigt hat, werden über 80% der unzähligen Gesetze Deutschlands heute effektiv in Brüssel gemacht. (Brüssel ist der Sitz der ‚Europäischen Union‘ und kann synonym verwendet werden). Dieser Herr muss es schließlich wissen, wobei ich annehme, dass die tatsächliche Quote bei über 90% liegt. Als Beispiel: Passt der EU ein deutsches Gesetz nicht, weil es angeblich zu diskriminierend ist, wird es von Brüssel einkassiert.

Sich dieser Macht der EU nun bewusst, muss die nächste entscheidende Frage lauten, ob die EU dann auch tatsächlich die beste politische Alternative ist, im Sinne von Freiheit, Demokratie und Transparenz. Dafür ist es dringend geboten, ihr Verhältnis zur nationalen Politik zu verstehen. Denn während wir auf unsere nationalen Volksvertreter effektiv Druck ausüben und sie abwählen können (in der Theorie zumindest), entziehen sich die EU-Bürokraten dieser Kontrollmöglichkeiten des Volkes. Sie werden in der Mehrzahl nicht gewählt und können von uns nicht abgewählt werden.

Sie gehen also nicht aus der Mitte der Gesellschaft hervor, sondern werden unter Politik- und Wirtschaftsbonzen ausgekungelt. Und im Gegensatz zu unserem GEWÄHLTEN Durchschnitts-Bundestagsabgeordneten, haben die UNGEWÄHLTEN EU-Politiker wie wir ja jetzt wissen, ECHTE Macht. Diese Tatsache widerspricht, gelinde gesagt, jedem demokratischen Mindestanspruch, den wir einfache Menschen an die steuerfinanzierte Polit-Kaste stellen sollten.

Jetzt lässt sich jedoch einwenden, dass dieses – man muss es mit aller Klarheit sagen, hochgradig anti-demokratische und totalitäre – System der ‚Europäischen Union‘ in Anbetracht der gebotenen Gefahrenlage, nunmal der Preis für unsere Sicherheit und unseren Wohlstand ist. Dieser berechtigte Einwand führt mich zu den Themen, die u.a. im Rahmen einer kritischen Vorlesung zur EU besprochen werden sollen:

– Was bedeutet die ‚Europäische Union‘ politisch und sozial betrachtet?

– Was verbirgt sich tatsächlich hinter den ganzen Krisen, die uns täglich heimsuchen sollen?

– Ist die EU nicht vielleicht die Ursache anstatt die Lösung des Problems?

Ich denke, der (hoffentlich nachvollziehbare) Bogen, den ich bis jetzt gespannt habe, lässt die Richtung meines Verständnisses für ‚die Politik‘ erkennen: Sie entfernt uns Menschen vom Wesentlichen und hat eigene Ziele. Sie versucht mit allen Mitteln, dass wir ihr vertrauen und unser höchstes Gut, also die Verantwortung über unser eigenes Leben (ja natürlich, auch unser Geld) in ihre Hände legen.

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