Lektion 10: ‚inside jobs‘

Nachdem wir nun für das Thema ‚Staatsterrorismus‘ sensibilisiert sind, möchte ich weitere Beispiele für „Operationen unter falscher Flagge“ anführen. Dabei liegt es mir fern, die jeweiligen Fälle in ihrer Tiefe zu beleuchten, stattdessen soll das Grundmuster hinter all den sogenannten ‚inside jobs‘ verständlich werden. Die präzise Beschreibung leisten die von mir verlinkten Verweise und weiterführenden Quellen.

Fakt ist, um Politik zu machen, braucht man ein (wie auch immer geartetes) Feindbild. Dieses leitet sich bereits aus den verschiedenen Ideologien ab, die sich Menschen immer wieder aneignen: Die Deutschen hatten die Franzosen jahrhundertelang als Feindbild; ihrer beider Ideologie war der ‚Nationalismus‘. Die Kommunisten hatten dann Anfang des 20. Jhdts. die Demokraten oder die Nationalsozialisten als Feindbild, wie auch umgekehrt. Die kapitalistischen Amerikaner hatten bis 1990 die Sozialisten und Kommunisten als Feinde. Der Westen heute hat den Terrorismus als Feindbild. Die CDU hat die SPD als politischen Feind (*hahaha*). Nur „der Feind“ legitimiert also die Politik und die Gesetze… Ist es da nicht sinnvoll, selbst „ein bisschen“ nachzuhelfen wie bei 9/11?

Wie wir wissen haben sich im ‚Kalten Krieg‘ zwei System-Blöcke gegenübergestanden und die jeweils andere Seite war immer das „Absolut Böse“. Sogenannte ‚Sozialisten‘ wurden in den USA verfolgt (McCarthy-Ära), wie auch nach größerer Freiheit strebende Menschen in der Sowjetunion unterdrückt wurden. Um also innenpolitisch Ruhe zu halten, durfte es nicht den Anschein machen, dass die andere Ideologie ebenso ihre guten Seiten hatte. So kam z.B. die kommunistische Partei Italiens in den 70er und 80er Jahren regelmäßig auf Wahlergebnisse von 30%; ihre Regierungsbeteiligung wurde von den zehn anderen Parteien („Teile und Herrsche“) jedoch immer verhindert. Aber auch in Deutschland drohte linkes bzw. sozialistisches Gedankengut ab 1968 die herrschende Ideologie des Kapitalismus herauszufordern.

Die offizielle Darstellung lautet also: Weil diese politischen Gruppen „böse“ waren, führten sie den Terrorismus in ihre Gesellschaften ein, um auf ihre Ideologie aufmerksam zu machen: Die ‚Rote Armee Fraktion‘ (RAF) entführte und tötete eine Reihe von BRD-Politikern und hohen Staatsbeamten. Die ‚Roten Brigaden‘ in Italien ermordeten 1978 den christlichen Ministerpräsidenten Aldo Moro, usw.

Mittlerweile hat sich dieses Bild jedoch relativiert: Der reputierte Schweizer Friedens- forscher Daniele Ganser hat eine Grundlagenarbeit zum Thema NATO und ihre Geheimarmeen veröffentlicht. In dieser weist er nach, dass es militärische Geheim- verbände unserer Regierungen gibt, die darauf spezialisiert sind, Terrorismus zu inszenieren und ihn den verhassten Gruppen in die Schuhe zu schieben. So lesen wir z.B. auf der unseriösen ‚Wikipedia‘ zum Fall Aldo Moro:

„In den 1970er Jahren war Moro einer der größten Befürworter des „Historischen Kompromisses“. Darin ging es um einen vom Chef der Kommunistischen Partei Italiens (PCI) Enrico Berlinguer vorgeschlagenen Solidaritätspakt zwischen der kommunistischen PCI und der christdemokratischen Democrazia Cristiana, um das Problem der Wirtschaftskrise zu lösen. Ebenfalls setzte er sich für einen NATO-Austritt Italiens ein (…) Gelegentlich wird in diesem Zusammenhang spekuliert, dass Moros Tod mit der sogenannten ‚Strategie der Spannung‘ in Verbindung stand, die das Ziel der Verhinderung einer Regierungsbeteiligung der Kommunisten hatte. Derartige Vermutungen wurden erstmals von Carmine Pecorelli publiziert, einem Journalisten, der knapp ein Jahr nach Moros Tod ermordet wurde.“

Zudem wird mit Steve Pieczenik ein US-Agent zitiert, der offen zugibt, dass diese Ermordungen auf Verordnung der US-Regierung zu geschehen hatten. Die offensichtlichen Gründe habe ich ja zitiert. Solcher Beispiele finden sich nun zuhauf, wenn man sich mit Daniele Ganser auseinandersetzt und es läuft immer wieder auf Dasselbe hinaus: Der amerikanischen Regierung schmeckt die neue Politik in den jeweiligen Ländern nicht und die Geheimdienste sorgen dafür, dass weiter alles nach Plan läuft und der Sündenbock jemand anderes ist.

Ein wenig anders gelagert, sind die sogenannten ‚Amok-Läufe‘ an Schulen und öffentlichen Plätzen, die sich in den USA und in Deutschland in den letzten 20 Jahren ereignet haben. Bevor ich weiter ausführe, eine ganz nüchterne Frage: Waren nicht diese Amok-Läufe der Grund für die sich immer weiter verschärfenden Waffengesetze? Liegt es nicht im ureigensten Interesse der Politiker, die Bevölkerung maximal zu entwaffnen und wehrlos zu halten? Der investigative Journalist Gerhard Wisnewski hat z.B. so seine Zweifel am Tathergang des Schulmassakers von Erfurt aus dem Jahr 2002:

Erfurt-Amok: Der Dritte Mann (Teil 1)

Erfurt-Amok: Der Dritte Mann (Teil 2)

Der „Batman-Killer“ von Colorado (USA), der im Kino zwölf Menschen erschossen haben soll, stand auch unter einer Hypnose und unter Gedankenkontrolle. Wer erinnert sich nicht an seinen merkwürdigen Auftritt vor Gericht zwei Tage nach der Tat, wo er stammelte, sich an nichts erinnern zu können?

Alternative Informationen zu diesem Fall finden sich hier auch jede Menge. Es ist jetzt ein wenig müßig, alles auf dem Präsentierteller zu servieren, aber wer suchet, der findet! Tatsächlich haben die US-Politiker, allen voran Obama, nach dieser Tat wieder eine heftige Waffendiskussion in den USA angestoßen.

Ohnehin formiert sich in den USA ein breiter Widerstand von sogenannten ‚Patrioten‘ (i.d.R. militante weiße Gruppen), welche sich gegen den allgemeinen Rechtsabbau durch die Politik auflehnen. Da sie deswegen eine Gefahr für die Regierungen sind, wäre es doch auch hier wieder „hilfreich“, diese Gruppen durch inszenierten Terror in den Schmutz zu ziehen. Hier verweise ich auf das Oklahoma-Attentat des „regierungsfeindlichen“ Timothy McVeigh, bei dem knapp 200 Menschen ums Leben kamen, von dem jedoch gemunkelt wird, dass die Geheimdienste ihre Finger mit im Spiel hatten.

Die allgemeine Linie sollte also zu erkennen sein: Die Marionetten der US-Regierung inszenieren seit Jahrzehnten Terrorismus, um eine echte Opposition für das korrupte System von vornherein im Keim zu ersticken. Gleichzeitig können sie auf diese Weise unsere Freiheit weiter einschränken, da wir ja bereit sind, sie für unsere Sicherheit aufzugeben. Unsere Politiker sind also allesamt gewissenlose Psychopathen, da sie dieses Spiel direkt oder indirekt mitspielen!!! Ich verspreche, es werden noch so einige interessante Fäden zusammenlaufen und ein großes Bild ergeben.

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