Lektion 12: Herrschaftslehre/ National sozialismus

Wie ich hier bereits festgestellt habe, reagiert der moderne Mensch zum größten Teil auf Schlag- und Signalwörter, welche ihrerseits an ein simples Bild oder Imagination gekoppelt sind. Beispiel: Mit dem ‚Apple‘-Apfel verbinden wir sofort coole, hippe Technik, die uns den Alltag „versüßt“. Weil „Red Bull Flügel verleiht“, kaufen wir die überteuerte Brause… Wir leben also in einer Welt der Marken-PR, oder negativer ausgedrückt: der Oberflächen. Dasselbe gilt für tiefgründigere Themen: Die Marke „USA“ suggeriert uns Fortschritt und Freiheit; weniger deren unzählige Völkerrechtsbrüche und Kriegsverbrechen…

Ist es also wirklich das, was wir sein wollen? Auf Symbole abgerichtete Tiere, die wie der „Pawlowsche Hund“ nur noch reflexartig reagieren? Sehen wir uns aus dieser Perspektive doch einmal die uns bekannten ‚Gesellschaftsformen‘ an.

Beginnen möchte ich damit, alle historischen Gesellschaftsformen und deren politische Entsprechungen aufzuzählen, die mir in den Sinn kommen; angefangen bei den kleinsten, hin zu den größeren. Danach sollen diese auf ihren tieferen Gehalt befragt werden. Los geht‘s:

Familie/ Clan/ Stamm -> Tribalismus, Patriarchat

Erweiterte Familie/ Gemeinschaft -> Stadtstaat (vgl. griechische Polis), Rätedemokratie

Volk/ Nation -> Monarchie, Demokratie, Diktatur

Bei der Diktatur kommen uns dann zwei Modelle in den Sinn: Kommunismus einerseits und Faschismus/ Nationalsozialismus andererseits…

Und jetzt mal ehrlich: Was wissen wir über die jeweiligen Gesellschaftsformen, außer dem einen ‚Bild‘, dass uns die Schule und die Medien eingebläut haben? Lassen wir ‚Tribalismus‘ und ‚Stadtstaat‘ dabei außen vor, weil sie für unser Thema uninteressant sind…

Wir wissen von der Demokratie, dass „alle gleich“ sind und sie deswegen die beste aller Herrschaftsformen ist. Von der Monarchie wissen wir, dass dort ein gelangweilter Fettsack mit Krone auf dem Thron hockt und sich von Narren bespaßen lässt. In der Diktatur haben blutrünstige Monster die Macht über den Staat übernommen und versklaven die Menschen.

Wussten wir jedoch, dass bereits die philosophische Lichtgestalt Aristoteles die Demokratie als die „Herrschaft des Pöbels“ abgelehnt hat? Wenn euch das noch nicht bewusst war, dann bitte nochmal Lektion 3 und Lektion 4 aufmerksamer lesen. Die Begründung ist letztlich total simpel: In der Demokratie denkt JEDER nur an sich und seinen Vorteil, weswegen insbesondere Politiker die Menschen gegeneinander ausspielen werden. Die Grenze zwischen Recht und Unrecht wird somit immer weiter verschwimmen, bis das totale Chaos herrscht… Wie sich diese Theorie in der Realität wiederspiegelt, darf jeder selbst herausfinden. Ein Tipp von mir: den „demokratischen“ Politikern ist nichts lieber als eine ethnisch gespaltene Bevölkerung.

Diese Perspektive wirft doch mal ein ganz neues Licht auf die „Marke Demokratie“, oder? Deswegen ist mir daran gelegen, auch die anderen Herrschaftsformen differenzierter zu betrachten. Denn diese haben ebenso einen intellektuellen Unterbau, mit Stärken und Schwächen. Dafür muss ich aber etwas weiter ausholen, weswegen diese Lektion umfangreicher wird, als die anderen…

Zur Monarchie will gesagt sein, dass es sich hierbei keineswegs um ein Relikt vergangener Zeiten handelt, sondern es noch heute IN EUROPA viele Königshäuser gibt. Diese haben zwar angeblich keine politische Macht mehr, aber wer glaubt das denn wirklich? Nur weil ein paar hundert Parlamentarier ihre Show abziehen, glauben die Menschen, dass die Fäden nicht mehr von der Queen gezogen werden. Naja wie auch immer, das ist nicht das Thema… Ein richtiger Monarch, der für die Menschen auch eindeutig als Herrscher identifizierbar ist, wird anders als der „gewählte Volksvertreter“, nur in den seltensten Fällen geltendes Recht beugen. Weil er seinen Titel vererbt, wird er alleine deswegen eine Loyalität zu seinem Volk aufbauen MÜSSEN, sonst gibt’s Ärger. Ich behaupte daher, dass eine königlich regierte Gesellschaft (meinetwegen mit untergeordnetem Parlament) gesitteter ist, als in der ach so tollen Demokratie. Weniger Kriminalität und Betrug sind wahrscheinlich die Folge. Als weiterführende Lektüre bietet sich Hans-Hermann Hoppe – Demokratie. Der Gott, der keiner ist an, wo genau diese These vertreten wird.

Zum Kommunismus fallen mir tatsächlich keine guten Argumente ein, weil er die Menschen auf ihr Arbeiterdasein reduziert und wie die Massendemokratie postuliert, dass alle Menschen gleich und noch viel gleicher sind. Der Kommunismus braucht zum Bestehen unbedingt ein äußeres Feindbild, ein Klima der Angst, da sich die Menschen sonst nicht ins System integrieren lassen. Tatsächlich leben wir im Westen längst in einer teuflischen Mischform aus Demokratie/ Finanzkapitalismus und Kommunismus, die den einzelnen Menschen zu leeren Hüllen degradiert.

Der springende Punkt hierbei ist nämlich folgender: Demokratie bzw. Kapitalismus und Kommunismus wollen das Elementarste des menschlichen Daseins zerstören: Die Bindung zur (erweiterten) Familie sowie das Bedürfnis sich in seiner vertrauten, natürlichen Umgebung selbst zu verwirklichen. Und mit dieser Selbstverwirklichung ist nicht der heutige Party- und Handy-Hedonismus gemeint, sondern vielmehr die Einbringung seiner Leistung für die ganze Gemeinschaft, die es ihm zurückgibt und dankt.

Hand auf’s Herz: In der Gesellschaft wollen wir Menschen doch eigentlich nichts weiter als ein harmonisches und gesittetes Miteinander und kein Neben- oder sogar Gegeneinander…

Kommen wir deswegen nun zum heißesten Eisen: dem Nationalsozialismus. Alles was wir mit diesem Wort verbinden ist böse und deswegen ist es bereits verantwortungslos sich unvoreingenommen mit diesem Modell auseinanderzusetzen. Das „Signalwort Nationalsozialismus“ ist reserviert für den Teufel Hitler und KL’s (Konzentrationslager); darüber hinaus gibt es keinen Grund diesem Konzept mögliche positive Aspekte abzugewinnen. Aber hey, ich versuche es trotzdem 😛

Beginnen möchte ich mit einer Unterscheidung der beiden angeblichen Diktaturformen ‚Kommunismus‘ und ‚Nationalsozialismus‘, denn beide wurden doch von einer einzigen Partei sowie deren alles überragenden Führern regiert (Hitler hier, Stalin dort) und beide Systeme haben viele sozialistische Elemente. Hier mein Antwortversuch: Anders als der gesichtslose Kommunismus (der sich den „neuen Menschen“ formen und dazu sogar die sexuellen Unterschiede aufheben möchte, siehe Genderismus und Feminismus), betont der Nationalsozialismus in erster Linie die ‚Kulturnation‘ als höchsten Wert. Wer sich ihr zugehörig fühlt bzw. seine inneren und äußeren Merkmale erfüllt, ist Teil der Volksgemeinschaft. Erstmal nicht mehr, und nicht weniger.

Und jetzt frage ich: Was soll daran bitte verwerflich sein? Ich möchte die Behauptung aufstellen, dass der Nationalsozialismus die natürlichste Gesellschaftsform im modernen Zeitalter der Technologie und Massenkommunikation ist, da er die spezielle Kultur eines Volkes bewahren möchte, wie das auch kleinere gesellschaftliche Einheiten (Familie, Stamm, Dorfgemeinschaft) ganz selbstverständlich wollen. Der Nationalsozialismus ist die Antwort auf eine Gesellschaft, die nicht wie der tribalistische Clan 100 Mitglieder, sondern 100 Millionen Mitglieder haben kann. Eine Gesellschaft, in der sich jeder einzelne tatsächlich gleichwertig fühlt, und nicht wie in der Demokratie, der Schwarze sich andauernd diskriminiert fühlt und dabei selber die Weißen diskriminiert oder verachtet. Wie soll eine solche Gesellschaft auf lange Sicht funktionieren, frage ich!?

Eine nationalsozialistische Gesellschaft ist tatsächlich in dem Sinne diskriminierend, als dass Menschen anderer Herkunft niemals Teil des entsprechenden Volkes sein können. Das sind die Staaten außerhalb Europas heute genauso.

Ebenso ist es wahrscheinlich, dass die nationalsozialistische Politik von einer einzigen Partei dominiert wird. Aber auch das muss kein zwingender Kritikpunkt sein, wenn sich das Volk tatsächlich als EINE homogene Gemeinschaft begreift, die nicht darauf aus ist, sich jeden Tag aufs Neue zu bescheißen. Die nationalsozialistische Regierung vertritt dann lediglich konsequent die Interessen dieses Volkes nach außen, und dieses Interesse ist in erster Linie, sich als Kulturvolk zu erhalten.

Diskussionen über Systemverbesserungen sollten jederzeit möglich sein und von den Herrschern nicht unterdrückt werden, sonst haben wir tatsächlich die reine Diktatur, die auch ich niemals befürworten könnte. Angriffskriege sind außerdem überhaupt nicht systemrelevant, wie man diese Verknüpfung mit dem „Dritten Reich“ wahrscheinlich herstellen möchte. Vielmehr führen unsere heutigen Demokratien ständig Angriffskriege auf souveräne Staaten, die man dem eigenen zerrissenen Volk im Namen von „Menschenrechten“ viel besser verkaufen kann.

Hier möchte ich meine etwas differenziertere Betrachtung der verschiedenen Herrschaftsformen erst einmal beenden und fordere die Leser auf, diese vielen PRO- und CONTRA-Argumente unvoreingenommen zu durchdenken. Haben wir uns mit der aktuellen „Demokratie“ tatsächlich den Himmel auf Erden geholt? Ich bezweifle diesen Gedanken immer mehr… Kommentare sind ausdrücklich erwünscht.

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