Lektion 13: Geschichte

Geschichte – Ein fundamentales Thema! Wer sie beherrscht, herrscht auch in Zukunft. Klingt vielleicht erstmal ein wenig abgedroschen, aber der Umgang mit der Geschichte ist das A und O in der ekelerregenden Politik, besonders heute. Ich meine, wir selbst beziehen unser vermeintliches Wissen über die Welt auch erwiesenermaßen aus gemachten Erfahrungen und unseren Erinnerungen, weswegen das Vergangene keineswegs „Schnee von gestern“ ist. Will uns jemand was vom Pferd erzählen, konfrontieren wir ihn/ sie mit unserem „historischen“ Erfahrungsschatz und der Drops ist gelutscht.

Wie im Kleinen verhält es sich denn auch im Großen mit den Geschichtsbildern, die uns immer wieder eingeimpft werden. Wir Menschen leiten unsere Vorstellungen einer „guten Gesellschaft“ aus den jahrtausendenalten Erfahrungen ab, die mal als erstrebenswert, mal als schlecht eingestuft wurden und sind deshalb auf wahrheitsliebende Historiker angewiesen. In der Theorie zumindest, denn ich plädiere unbedingt dafür, dass ein jeder selbst zum (Hobby-)Historiker wird und seine eigenen Recherchen anstellt. Warum? Weil auch die professionellen Chronisten an den Unis und in den Medien an den Trögen des Staates hängen und uns die wirklichen Zusammenhänge verheimlichen.

Ich möchte daher im Folgenden meine Perspektive auf dieses Thema zum Besten geben…

Geschichte ist der Rückblick auf Vergangenes, um die Vorgänge in der Gegenwart zu verstehen und sich ggfls. Handlungsanleitungen für die Zukunft zu formulieren. Beispiel: Wenn ich bzw. mein Volk von einer Besatzungsmacht seit X Jahrzehnten fremdbestimmt werde, dann betrifft mich dies in höchstem Maße und ich kann nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Ich werde bestrebt sein, die historischen Puzzleteile zusammenzufügen, um mich mit diesem Wissen hoffentlich eines Tages vom Joch der Unfreiheit losreißen zu können…

Warum verwende ich gerade ein solches Beispiel? Der aufmerksame Leser müsste mittlerweile erkannt haben, dass sich bei mir im Prinzip alles um das Thema ‚Macht‘ dreht, denn sie ist der Ausgangspunkt für alles Schlechte. Sie manifestiert sich zwangsläufig im Konflikt und in Gewalt, weshalb die menschliche Geschichte immer unter diesen Gesichtspunkten betrachtet werden sollte. Geschichte soll deshalb weniger als spannende/ langweilige Erzählung von großen Kulturen, mythischen Gestalten und Göttern sowie glorreichen Herrschern verstanden werden, sondern vielmehr als die immer wiederkehrende Abfolge von ‚Siegern‘ und ‚Besiegten‘. Menschen waren sich in der uns bekannten Geschichte untereinander immer spinnefeind, weswegen sie uns unbedingtes Lehrmaterial für eine bessere Zukunft sein muss!

Ich möchte dazu anregen, sich diesen Gedanken zu eigen zu machen, wenn man über gesellschaftliche Sachverhalte und Probleme philosophiert. Wenn also die These stimmt, dass Geschichte die immer wiederkehrende Abfolge von ‚Siegern‘ und ‚Besiegten‘ und diese Feststellung von allergrößter Bedeutung ist, stellt sich eventuell die Frage, wie man sich dies konkret vorstellen soll und welche Schlüsse man daraus ziehen kann.

In erster Linie bestimmen Ideen unser Leben, seien sie religiöser oder weltlicher Natur. In ihrer dogmatischen, verabsolutierten Form pervertieren sie zu Ideologien, die die Auseinandersetzung mit Dogmatikern anderer Glaubenssysteme wahrscheinlich machen. Als Folge entstehen jeweils soziale Gruppen, die sich mitunter hassen und im schlimmsten Fall auszulöschen trachten. Wenn also zwei Nationen Krieg gegeneinander führen, dann meist weniger weil dem Tyrannen A die Frisur des Tyrannen B nicht passt, sondern weil sie widerstreitenden Ideologien unterliegen oder einfach die Gier nach grenzenloser Macht zu groß ist.

Nun glauben aber viele, dass der letzte „echte Krieg“ 1945 beendet und die Menschheit seitdem befreit wurde. Vielmehr noch glauben diese vielen, dass es seitdem doch überhaupt keine wirklichen ‚Sieger‘ und ‚Besiegte‘ gegeben hat, wie meine These ja lautet. Gut, die Sowjetunion ist 1990 untergegangen, die USA sind nun die ‚Sieger‘ im ideologischen Wettstreit (vgl. Francis Fukuyama – Das Ende der Geschichte). Fukuyama vertritt die Meinung, dass sich die amerikanische Demokratie als evolutionäres Modell durchgesetzt hat und deshalb alle Gesellschaften diesem Modell folgen werden. Hört sich doch gut an, oder??

Nein, genau das ist das Problem unserer Zeit! Die ganzen Kriege und Besatzungen des Westens beruhen auf dieser Doktrin, dass wir „Demokratie“ und „Freiheit“ in die Länder bomben sollen. In diesem Sinne findet seit 1939 ein anhaltender globaler Psycho-Krieg gegen eine bestimmte Idee/ Ideologie statt, der das Potenzial zur Erlangung der ECHTEN Freiheit innewohnt:

Der Nation bzw. dem souveränen Nationalstaat.

Wir alle wissen, wie heute und besonders in Deutschland die Idee des souveränen Nationalstaates von den Eliten verteufelt wird und stattdessen auf ‚Teufel komm raus‘ alles für die EU geopfert werden muss. Wer das Gegenteil, also die nationale Souveränität, fordert wird medial schlimmer dämonisiert als ein Mörder. Soweit sind wir also schon gekommen?! Diese Sprechverbote lassen sich mittlerweile in ganz Europa ausmachen, die konsequente Ablehnung der tyrannischen EU wird quasi zum Verbrechen.

Doch wie ist so etwas Unglaubliches überhaupt möglich? Natürlich dadurch, dass Deutschland 1945 militärisch besiegt wurde und mit ihm die letzte Bastion der modernen Freiheit gefallen ist. Dafür muss es nun in den Augen der ‚Sieger‘ einen ewigen Tribut zahlen, indem es nicht nur sein Volksvermögen im Namen der EU aufgibt, sondern sich ebenso selbst verleugnen und aussterben soll. Dies ist das Resultat jahrzehntelanger Geschichtsverdrehung seitens der Siegermächte, die es auf die totale Weltdiktatur abgesehen haben. Denn nach einem bekannten Ausdruck, schreibt immer der ‚Sieger‘ die Geschichte, was jedoch nicht viel an dem Unding ändert, dass sich die ‚Besiegten‘, die Deutschen, ihr eigenes Grab freiwillig mitschaufeln.

Davon abgesehen sind die jüngsten Opfer in diesem seit 1939 währenden Krieg gegen die menschliche Freiheit das ehemalige Jugoslawien, der Irak, Afghanistan, Lybien und Syrien. Als nächstes sollte dann der Iran fällig sein. Diese komplett entgegengesetzte Perspektive zu dem was wir jeden Tag zu hören bekommen, sollte dann nicht mehr wundern, wenn man tatsächlich die Rolle des kulturzerstörenden Liberalismus (der falsch verstandenen, werte- und würdelosen Freiheit) verstanden hat. Jener Liberalismus ist die Ideologie der USA, mit der sie ihre Feinde (die Vertreter der echten Freiheit, weil national souverän) nach dem Krieg überzieht und gefügig macht. Es ist die „Freiheit“ der Konsumtempel und McDonald’se, garniert mit der Lügenpropaganda des Westens, die dann im dortigen Fernsehen ausgestrahlt wird. Inwieweit die vom Westen besetzte Bevölkerung darauf später anspringt ist zwar eine andere Frage, im Falle Deutschlands hat dies mit der bedingungslosen Westbindung (EU, NATO) und der Akzeptanz für die Massenimmigration jedoch vorzüglich geklappt.

Wer also diesen modernen sowie den allgemeinen historischen Zusammenhang zwischen ‚Siegern‘ und ‚Besiegten‘ nicht versteht oder verstehen will, wird keines der heutigen Probleme lösen können, da er/ sie irgendwann vor unüberwindbaren Mauern stehen wird. Denn das Geschichts- und Weltbild, das man gemeinhin kennt und lernt, ist immer jenes des jeweiligen ‚Siegers‘. So war es in allen Zeiten, hat sich mit dem Internet heute zum Glück ein wenig relativiert!

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